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Gemeinderätin, stellvertretende Fraktionssprecherin
Lebenslauf
Ich bin 1960 in Illertissen geboren und dort aufgewachsen. Nach dem Abitur
begann ich ein Studium an der Fachhochschule der Deutschen Bundesbank in
Hachenburg (Westerwald), das ich 1983 als Diplom-Betriebswirtin (FH) -
Fachrichtung Notenbankwesen - abschloss. Im Regionalbereich Banken- und
Finanzaufsicht der Hauptverwaltung München der Deutschen Bundesbank bin
ich mit der laufenden Aufsicht von Finanzdienstleistern befasst.
Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne und zwei Töchter, die 1989,
1993, 1999 und 2003 geboren sind. Seit 1992 wohne ich in Riemerling. Seit 1998
bin ich Mitglied des Gemeinderats.
Aktivitäten in der Freizeit
Laufen, Radfahren, Schwimmen; viele andere Sportarten - was den Kindern gerade
gefällt.
Gemeinderat
1996 kandidierte ich zum ersten Mal auf Platz 3 der Liste Bündnis 90/Die
Grünen. 1998 wurde ich Mitglied des Gemeindrats und trat der Partei
Bündnis 90/Die Grünen bei. 2002 war ich auf Platz 1 der Liste. Mein
Mandat wurde bestätigt.
Sowohl die ersten vier Jahre mit Hedwig Riezler, dann die letzten sechs Jahre
mit Martina Kreder-Strugalla waren geprägt von einer guten und
freundschaftlichen Zusammenarbeit in unserer Fraktion. Dies konnte man so nicht
behaupten, was den Gemeindrat als Ganzes betraf. Dies all die Jahre über
durchgestanden zu haben ohne die grünen Ziele aus den
Augen zu verlieren dazu waren Ausdauer und Beharrlichkeit notwendig.
Meine wichtigsten Ziele
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Reduktion des Energieverbrauchs
in unserer Gemeinde (z.B. energetische Sanierung kommunaler und privater
Gebäude). Die knappen Steuermittel sollen nach meiner Ansicht in
Zukunftsprojekte fließen und nicht z.B. in den Umbau intakter
Straßen - wie in den letzten Jahrzehnten leider geschehen. Durch die
Sanierung unsere eigenen Doppelhaushälfte (Wärmedämmung, Einbau
von dreifachverglasten Fenster, Heizungserneuerung mit thermischer Solaranlage
und Heizungsunterstützung) habe ich auf diesem Gebiet selbst bereits
Erfahrungen gesammelt. Der Energieverbrauch reduzierte sich auf ein Drittel, so
dass sich die Investitionen auch wirtschaftlich langfristig rechnen.
-
Initiierung von Projekten, um alle Bürger zum Mitmachen beim
Energiesparen zu animieren.
Energiesparen sollte vor allem auch zum Wohl unserer Kinder- eine
Massenbewegung werden, die auch Spaß macht und nicht Verzicht ist.
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Ausbau der Kinderbetreuung in Quantität und Qualität.
Als Mutter von vier Kindern kenne ich die Probleme aus eigener Erfahrung und
habe stets ein offenes Ohr für die Anliegen junger Familien. Noch fehlen
in unserer Gemeinde z.B. die finanzielle Unterstützung von
Tagesmüttern, ein Waldkindergarten oder eine Frühöffnung aller
Einrichtungen ab 7 Uhr. Gefragt sind in Zukunft kreative und flexible
Lösungen wogegen man sich in unserer Gemeinde in den vergangenen
Jahren leider stets gewehrt hat.
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Schaffung eines radfahrer- und fußgängerfreundlichen Wohnumfeldes.
Auch hier kann ich meine persönlichen Erfahrungen einbringen. Ich fahre
im Alltag und Urlaub viel und gerne mit dem Rad. Das fängt beim Einkauf
an, geht weiter mit der Begleitung der Kinder zu den diversen Aktivitäten
und hört mit dem Weg zur Arbeit auf. Die Aufhebung der
Einbahnstraßenregelung für Radfahrer in der Nähe der
Bäckerei Schabmüller wurde auf meinen Antrag hin im Gemeindrat
beschlossen jetzt setzt die Verwaltung dies nach 1,5 Jahren immer noch
nicht um und begründet dies mit angeblich größeren
Umbaumaßnahmen. Dis kann so nicht hingenommen werden. Auch die Schaffung
einer Fußgängerverbindung zwischen Bahnweg und
Friedrich-Fröbel-Str. auf einem gemeindeeigenen Grundstücksanteil
wird von der Verwaltung mit fadenscheinigen Argumenten weiter blockiert. Diese
exemplarischen Fälle zeigen, wie wenig wichtig man Radler und
Fußgänger nimmt.
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Begrenzung der Nachverdichtung in Riemerling auf ein erträgliches
Maß.
Eine positive Entwicklung hat die rege Bautätigkeit der letzten Jahre
gebracht: viele Familien sind hierher gezogen und haben Riemerling bunter
gemacht. Das Maß der Nachverdichtung muss aber so begrenzt werden, dass
der Charakter des Ortsteils und die Wohnqualität erhalten bleiben. Als
Mitglied des Bauausschusses war ich zu meinem Bedauern oft einer der wenigen
Rufer in der Wüste.
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Behutsame Ortsentwicklung in Hohenbrunn.
Erst wenn die Integration der Neubürger abgeschlossen und wieder
Kapazitäten in Kindergarten und Schule vorhanden sind, ist an eine
Bebauung in Hohenbrunn-West zu denken dann aber endlich mit einem
Nahwärmekonzept (dies wurde vor Jahren trotz vorgelegter Konzepte
abgelehnt) und Bebauungsplänen, die ökologische Aspekte in den
Vordergrund stellen.
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Rückführung der Verschuldung.
Früher wurden meine Vorschläge, wenn es darum ging bei Bauprojekten
die Kosten auch im Hinblick auf die jährlich anfallenden
Folgekosten - im Auge zu behalten, als Kleinkram abgewiesen. Eine sparsame
Haushaltsführung mit klarer Prioritätensetzung bei Umweltschutz und
Kinderbetreuung wird in den nächsten Jahren erforderlich sein.
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Erhalt des ökologisch äußerst wertvollen, artenreichen
Waldstückes angrenzend an das Naturdenkmal Eichelgarten.
Zu einem günstigen Preis von der Bundeswehr erworben, will die Gemeinde
nun ausgerechnet dieses ökologische Filetstück - und zudem Bannwald -
roden und in Gewerbeflächen umwandeln. Die Rodung der Flächen neben
IKEA kritisierte der Gemeinderat einstimmig mit dem Argument der
Bannwaldzerstörung. Wenn eigenes Handeln beim Bannwaldschutz gefragt ist,
dann steht der Profit wieder einmal im Vordergrund!
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Beteiligung der Bürger bei wichtigen Entscheidungen und Förderung
aller ehrenamtlich Tätigen
Haben Sie Anregungen, Anliegen oder Fragen? Dann können Sie mich anrufen
(089-6083587) oder
hier eine E-Mail schicken.
Ich bitte um Ihre Stimmen bei der Gemeinderatswahl 2008: Setzen Sie eine 3 vor
meinen Namen auf der Liste. Lassen Sie die übrigen Stimmen auch den
GRÜNEN zukommen und machen Sie bitte zusätzlich ein Kreuz oben bei
Bündnis 90/Die Grünen. Vielen Dank!
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