Dr. Martina Kreder-Strugalla

Ortsverbands-Sprecherin,
Gemeinderätin,
2. Fraktionssprecherin

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Ich bin 1954 in Stuttgart geboren und dort aufgewachsen. Seit 1989 wohne ich mit meinem Mann in Riemerling, unsere Tochter ist hier geboren.
Nach dem Abitur Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg, 1978 Abschluss als Diplomökonomin, 1978 bis 1986 Lehr- und Forschungstätigkeit am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fachbereich der Universität Augsburg, zunächst als Assistentin, nach der Promotion 1982 als Akademische Rätin, Lehraufträge an der Berufsakademie Heidenheim und der Fachhochschule Augsburg, 1987-1991 Bayerische Vereinsbank AG / Zentralbereich Planung und Controlling, bis 2000 freiberuflich in der Erwachsenenbildung für die Managementakademie im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und die Volkshochschulen in Augsburg und Ottobrunn.

Seit 1998 engagiere ich mich in der AGENDA 21-Hohenbrunn, deren Sprecherin ich 15 Jahre lang bis Ende 2013 war. Ich betreue und unterstütze im Rahmen des IOB-Programms der Carl-Steinmeier-Mittelschule Schülerinnen in ihren letzten Schuljahren und auf dem Weg in den Beruf. Außerdem arbeite ich mit im Arbeitskreis Ortsgeschichte Hohenbrunn 1933-1945. Seit vielen Jahren bin ich Mitglied bei Greenpeace und im Bund Naturschutz. In diesem Jahr wurde ich zusammen mit Wolfgang Schmidhuber zur Sprecherin von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN gewählt.

Ausgangspunkt und Wurzel meines kommunalpolitischen Engagements ist die AGENDA 21 und deren Motto: Global denken – lokal handeln! Schlüsselbegriff der AGENDA 21-Bewegung und „mein Maß aller Dinge“ ist die Nachhaltigkeit. Eine wirklich nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise muss die Bedürfnisse der heutigen Generation so erfüllen, dass die Lebensqualität und die Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkelkinder nicht gefährdet sind. Deshalb setze ich mich ein

  • für eine konsequente Umsetzung der Energievision
    Hohenbrunn hat sich verpflichtet, den Energieverbrauch bis 2050 um 60% zu senken und den Energiebedarf dann vollständig durch regenerative Energiequellen zu decken. Nach wie vor haben wir aber steigende Energieverbräuche und ein Plan für die Energiewende ist nicht erkennbar. Die Gemeinde muss endlich ein kommunales Energiemanagement aufbauen und alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Mitarbeiter, Nutzer gemeindlicher Einrichtungen und Bürgerinnen und Bürger zum Energiesparen und zum Umstieg auf erneuerbare Energien zu veranlassen. Die Gemeinde muss starke Kooperationspartner finden, um die nachhaltige Energieversorgung der Gemeinde zu sichern.
  • für Natur- und Landschaftsschutz
    Es ist kurzsichtig und irrational, Entscheidungen letzten Endes immer ökonomisch zu begründen und die ökologische Kosten-Nutzen-Betrachtung außer Acht zu lassen. Hohenbrunn hat Bannwaldzerstörung und Flächenversiegelung durch Großprojekte der Nachbargemeinden empört kritisiert, und selbst Eingriffe in den Bannwald ohne Not zugelassen. Wir müssen auf derartige Eingriffe in Natur und Landschaft verzichten und die Gemeindeentwicklung weitsichtig und nachhaltig gestalten; dies gilt auch und insbesondere für alle Überlegungen für eine Ortsumfahrung Hohenbrunn.
  • für den Erhalt des Gartenstadtcharakters und behutsame Ortsentwicklung
    Jeder verspricht es, keiner hält sich wirklich dran! Aktiver Schutz der noch vorhandenen Großbäume, Erhalt und Aufwertung der Grünflächen in den Wohngebieten, Verkehrsberuhigung und besondere Berücksichtigung der Belange von Fußgängern und Radfahrern, Trennung von Wohn- und Gewerbegebieten, Nutzung von Flächen im Innenbereich vor Ausweisung neuer Baugebiete.
  • für Nachhaltige kommunale Finanzpolitik
    Ich fordere eine konzeptionelle, langfristige Investitions- und Finanzplanung, eine sparsame Haushaltsführung nach klarer politischer Willensbildung über Aufgaben- und Ausgabenprioritäten – nicht nach Kassenlage!
  • für absolute Vorrangigkeit des Gemeinwohls und Streben nach fairem Interessensausgleich statt Unterstützung von Einzelinteressen und „gefälliges Entgegenkommen“ bei individuellen Sonderwünschen.
  • für Informationsfreiheit, Transparenz und aktive Bürgerbeteiligung  Informationsfreiheit bedeutet Bürgernähe und Bürgerfreundlichkeit und ermöglicht eine weitgehende Transparenz kommunaler Entscheidungen. Diese Offenheit ist Voraussetzung für aktive Bürgerbeteiligung. Der Gemeinderat soll im Dialog und enger Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft die Zukunft Hohenbrunns gestalten.

2002 kam ich über die Liste von Bündnis90/Die Grünen in den Gemeinderat Hohenbrunn und wurde 2008 wiedergewählt. Bei der Kommunalwahl 2008 konnten die GRÜNEN die Anzahl der Mandate verdoppeln und wurden mit nun vier Mandaten zweitgrößte Fraktion im Hohenbrunner Gemeinderat. Wir haben uns in den vergangenen sechs Jahren mit zahlreichen Antragsinitiativen, Vorschlägen und Anfragen engagiert in der Kommunalpolitik zu Wort gemeldet. Ich möchte mich in der Kommunalwahl am 16. März nicht damit begnügen, das gute Ergebnis von 2008 zu wiederholen. Wir wollen mehr erreichen und die Zukunft Hohenbrunns nachhaltig und noch deutlicher GRÜN mitgestalten.

Sie können sich jederzeit mit Ihren Fragen und Anliegen an mich wenden:

Dr. Martina Kreder-Strugalla
Sommerstr. 20 c
85521 Riemerling

Telefon: 089/608 33 69
E-Mail: mks3 [at] gmx [dot] de